Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Fassung 1.0-2026-08-27 · gültig für alle Bestellungen digitaler Kursinhalte.
1. Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese AGB gelten für alle Verträge über digitale Kursinhalte zwischen Ekaterina Gurvich, Heinrich-Gudemann-Ring 7, 59581 Warstein (nachfolgend „Anbieterin“) und volljährigen Kundinnen und Kunden. Die Kurse richten sich ausschließlich an Erwachsene.
2. Vertragsgegenstand
Gegenstand des Vertrages ist der zeitlich auf die im jeweiligen Kursangebot genannte Zugangsdauer (6, 8 bzw. 12 Monate) befristete, persönliche Zugang zu digitalen Lerninhalten (Texte, Aufgaben, Audiodateien, Dokumente) im geschützten Kursbereich dieser Website. Es handelt sich nicht um Einzelunterricht, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
3. Vertragsschluss, Preise und Zahlung
Die Darstellung der Kurse ist kein bindendes Angebot. Mit dem Absenden der Bestellung gibt die Kundin oder der Kunde ein Angebot ab; der Vertrag kommt mit der Bestellbestätigung bzw. der Freischaltung des Kurses zustande. Alle Preise sind Endpreise; aufgrund der Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Die Zahlung erfolgt über die im Bestellprozess angebotenen Zahlungsarten.
4. Sofortige Bereitstellung und Erlöschen des Widerrufsrechts
Der Zugang wird unmittelbar nach Zahlungseingang bereitgestellt. Vor dem Abschluss der Bestellung stimmt die Kundin oder der Kunde ausdrücklich zu, dass mit der Ausführung des Vertrages vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und bestätigt die Kenntnis davon, dass das Widerrufsrecht mit Beginn der Bereitstellung erlischt (§ 356 Abs. 5 BGB). Einzelheiten in der Widerrufsbelehrung. Widerrufsbelehrung.
5. Keine freiwillige Rückgabe nach Bereitstellung
Nach der Bereitstellung des Zugangs wird kein freiwilliges Rückgabe- oder Erstattungsrecht angeboten. Insbesondere begründen die Gründe „Kurs hat nicht gefallen“, „Kurs war nicht passend“, „Meinungsänderung“ oder „keine Zeit zum Lernen“ keinen Anspruch auf Erstattung.
Gesetzliche Rechte der Kundin oder des Kunden bei einem tatsächlichen Mangel oder bei einer objektiven Abweichung der Leistung von der vertraglich geschuldeten Beschaffenheit bleiben davon ausdrücklich unberührt (§§ 327 ff. BGB).
6. Persönlicher Zugang und Nutzungsrechte
Der Zugang ist persönlich und nicht übertragbar. Die Kundin oder der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung der Materialien ausschließlich zu eigenen, privaten Lernzwecken.
Nicht gestattet sind insbesondere:
- Kopieren, Vervielfältigen und Abfotografieren der Inhalte
- Bildschirmaufnahmen (Screenshots, Screen-Recording) und Mitschnitte
- Herunterladen oder Speichern von Inhalten außerhalb der bereitgestellten Funktionen
- Veröffentlichen, Hochladen oder öffentliches Zugänglichmachen
- Weiterverkauf, Vermietung, Weitergabe an Dritte, auch unentgeltlich
- gemeinsame Nutzung des Kontos oder Weitergabe der Zugangsdaten
- gewerbliche oder unterrichtliche Verwendung gegenüber Dritten
7. Folgen bei Verstößen
Bei einem Verstoß gegen Ziffer 6 kann der Zugang vorübergehend oder dauerhaft gesperrt werden. Urheberrechtliche und sonstige gesetzliche Ansprüche der Anbieterin — insbesondere auf Unterlassung, Auskunft und Schadensersatz — bleiben bestehen. Bei einer berechtigten Sperrung wegen eines Verstoßes besteht kein Anspruch auf Rückzahlung.
8. Verfügbarkeit und Änderungen
Die Anbieterin bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit. Kurzzeitige Unterbrechungen wegen Wartung oder technischer Störungen stellen keinen Mangel dar. Inhaltliche Aktualisierungen und Verbesserungen der Kurse sind zulässig, soweit der vertraglich geschuldete Umfang erhalten bleibt.
9. Haftung
Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Im Übrigen haftet sie nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Ein bestimmter Lernerfolg oder Prüfungserfolg wird nicht geschuldet.
10. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts; zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Aufenthaltsstaates bleiben unberührt. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.